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Wie smart ist die Lebensmittelbranche? „Food.Focus.Future meets Smart Industries“ als fachlich hochwertige Partnerbörse

It’s a match! Das wäre als Motto der Food.Focus.Future ebenso treffend gewesen wie der eigentliche Titel „Food.Focus.Future meets Smart Industries“. Denn hier hat einfach alles gepasst: Zum einen war die Veranstaltung als Matchmaking-Event angelegt. Zum anderen veranstaltete und gestaltete food.net:z, das Lebensmittelnetzwerk Rhein-Neckar, gemeinsam mit dem Netzwerk Smart Industries, unterstützte von der RegioClusterAgentur. „Ich freue mich, dass wir die Food.Focus.Future in diesem Jahr mit so tollen Partnern durchführen konnten“, erklärt Organisatorin Julia Sliwinski: „Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz bieten der Lebensmittelindustrie beträchtliche Potenziale für eine effizientere Produktion und Organisation – smarte Lösungen haben wir hier auch gezeigt.“

Meschen sprechen an Tischen
Quelle: © Dietrich Bechtel

Am Dienstag, 7. Mai 2024, kamen ca. 70 Besucherinnen und Besucher ins Heidelberger Business Development Center, um sich über die aktuellen Möglichkeiten von innovativen Technologien und künstlicher Intelligenz (KI) für die Lebensmittelbranche zu informieren und neue Kontakte zu knüpfen. Nach der Begrüßung durch Silvia Palka von der RegioClusterAgentur des Landes Baden-Württemberg und der Vorstellung der beiden gastgebenden Netzwerke teilten Profis aus der Praxis ihre Erfahrungen und smarte Anwendungen von der Schnittstelle zwischen Lebensmittelbranche und Smart Industries: Christoph Kutzner, Gründer und Geschäftsführer der Badische Peptide & Proteine GmbH, berichtete über den Einsatz von KI bei der Entwicklung neuer Wertstoffe für Nahrungsmittel. Interessierte Gäste hatten zudem die einmalige Gelegenheit, im Anschluss an die Veranstaltung das Labor des Unternehmens zu besuchen, das zufällig im Business Development Center zuhause ist.

Alexander Rück vom Software-Dienstleister osapiens GmbH präsentierte Software-Lösungen für neue Berichtspflichten aus der EU-Nachhaltigkeitsrichtlinie. Welche Möglichkeiten 3D-Druck für die Lebensmitteltechnologie bietet, zeigte schließlich Amador Miano von der Replique GmbH: On-Demand, maßgeschneidert und lebensmittelecht seien die Produkte, so Miano in seinem Vortrag.

Danach ging es ans Matchmaking. „Das war das erste Mal, dass wir dieses Format mit technischer Unterstützung ausprobiert haben – aber keinesfalls das letzte“, sagt food.net:z-Geschäftsführerin Isabel Bergerhausen. „Das Feedback der Teilnehmenden war ganz hervorragend.“ Interessierte konnten schon vor der Veranstaltung, aber bis kurz vor dem Start der Gespräche ihr eigenes Profil in ein Software-Tool einpflegen und Gesprächsanfragen senden. Das Matchingtool wies ihnen dann die passenden Partner zu. Fünf mal zehn Minuten standen für die Gespräche zur Verfügung – „sehr kompakt, aber sehr gut“, befindet Bergerhausen: „In der anschließenden Pause ging das Networking so quasi fließend weiter und diejenigen, denen die zehn Minuten nicht ausgereicht haben, haben sich dann in der Kantine oder am Buffet wiedergetroffen.“ Auch die begleitende Ausstellung mit 10 Unternehmen mit smarten Lösungen für die Lebensmittelbranche, gab reichlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Organisatorin Sliwinski zieht ein zufriedenes Fazit der Veranstaltung: „Der Themenmix war offensichtlich attraktiv: Zu den bereits bekannten Netzwerkmitgliedern konnten wir dieses Mal auch zahlreiche neue Gesichter begrüßen. Das restliche Jahr wird zeigen, wie erfolgreich wir potenzielle neue Mitglieder von unserer Netzwerkarbeit überzeugen konnten.“


Quelle: food.net:z