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BioRN: Wirtschaftsmagazin berichtet über Erfolge der vergangenen 25 Jahre

„Starkes Land Baden-Württemberg“ heißt das regionale Wirtschaftsmagazin, das zweimal jährlich der Baden-Württemberg-Ausgabe von „Der Spiegel“ beigeheftet wird. In der aktuellen November-Ausgabe steht das 25-jährige Jubiläum des Clusters BioRN im Fokus – ein Leuchtturm im Life-Science-Ökosystem des Rhein-Main-Neckar-Gebiets. Der Artikel verdeutlicht die Entwicklung und Historie des Clusters: von seinen Anfängen im Rahmen des BioRegio-Wettbewerbs des BMBF über den weiteren Weg als BMBF-gefördertes Spitzencluster 2008 bis zur Teilnahme an der Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“, durch die gemeinsam mit weiteren internationalen Regionen die Kooperation in der Health Axis Europe gestärkt wurde.

Cover eines Magazins
Quelle: BioRN

Die Initialzündung erfolgte durch den BioRegio-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 1996. Das Rhein-Neckar-Dreieck als einer der drei Gewinner des Wettbewerbs gab damit den Startschuss für den Aufbau des Clusters BioRN.

Weiteren Schwung erhielt die Region durch den Spitzencluster-Wettbewerb des BMBF im Jahr 2008. Auch hier war BioRN unter den Siegern, gegen starke Wettbewerber aus anderen Regionen. Die Partner konnten zwischen 2009 und 2013 für über 40 Projekte zum Thema „Zellbasierte und molekulare Medizin“ mehr als 80 Millionen Euro aus privaten und öffentlichen Mitteln akquirieren.Link zur Ausgabe 11/2021 von „Starkes Land Baden-Württemberg“


Professionelle Translation

War die Historie der Clusterentwicklung im Rhein-Neckar-Raum in den Anfangsjahren eng an politische Förderprogramme angelegt, so basiert die aktuelle Strategie auf dem Aufbau konkreter operativer Translationsstrukturen, die die Übersetzung der lokalen wissenschaftlichen Exzellenz in volkswirtschaftliche Wertschöpfung mit hoher Priorität vorantreiben.


BRIDGE beLAB2122

Im Jubiläumsjahr konnte BioRN eine Premiere in Deutschland umsetzen: Im April 2021 startete das Biotechunternehmen Evotec zusammen mit Bristol Myers Squibb die „BRIDGE beLAB2122“. Dabei kommen erstmals DKFZ, EMBL, die Universitäten Frankfurt, Heidelberg und Tübingen mit Industriepartnern zusammen. Mit dem „BRIDGE“-Konzept werden innovative akademische Ideen identifiziert, die dann auf der Evotec-Drug Discovery-Plattform zusammen mit den Partnern und Geldgebern soweit vorangebracht werden, dass sie in neue Unternehmen ausgegründet werden.


BioLabs Heidelberg

Im August dann der Startschuss für „BioLabs Heidelberg“ – erster europäischer Standort des erfolgreichsten US-Inkubators für Biotech-Start-ups. Diese Initiative knüpft nahtlos an die Evotec „BRIDGE“ an. BioLabs bietet Start-ups ein professionell betriebenes Umfeld mit voll ausgestatteten Laboren, wo sie durch Fokussierung auf ihre Ziele schnell wachsen können. Gleichzeitig werden sie von Sponsoren aus der Pharmaindustrie unterstützt. Mit diesem Konzept geht vor allem eine deutliche Risikoreduzierung für Startups einher, die einerseits mehr Gründer motivieren wird, aber gleichzeitig auch die Attraktivität der Start-ups für Investoren steigert. Ein resultierender Fluss von erfolgversprechenden Hightech-Unternehmen wird signifikant zur lokalen Wertschöpfung beitragen.

 

Quelle: Clusterplattform Deutschland