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Kernregion: Rhein-Neckar

Umwelttechnik

Die Umwelttechnik findet sich als Querschnittstechnologie in vielen anderen Branchen als Teil des eigentlichen Kerngeschäftes wider. In Baden-Württemberg fokussieren dabei viele Unternehmen auf Energieeinsparungen, die Vermeidung von Emissionen durch nachgeschaltete Verfahren und produktionsintegrierte Umwelttechnik.

Umweltkompetenzzentrum Rhein-Neckar e. V. (UKOM)

UKOM ist die größte unternehmensbezogene Non-Profit-Organisation der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN),an der Schnittstelle von Ressourceneffizienz (durch Digitalisierung),Umwelt- und Klimaschutz.

Die unabhängige und ausschließlich dem Gemeinwohl verpflichtete Organisation wird von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Wissenschaft geführt und zählt mehr als 70 Unternehmen und Institutionen aus den verschiedensten Wirtschaftsbereichen zu seinen Mitgliedern.

Anliegen von UKOM ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Unternehmen, insbesondere der KMU, durch gezieltes Agieren an den strategischen Schnittstellen Ressourceneffizienz, Klimaschutz, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und industrielle Megatrends in diesen Kontexten greifbar zu machen. Dies geschieht durch eine stetige Sensibilisierung von wirtschaftlichen Akteuren, Informations- und Wissensvermittlungen, der aktiven Unterstützung bei der Umsetzung von Fördervorhaben sowie der Stärkung zwischenbetrieblicher Vernetzung und Kooperation. In Zusammenarbeit mit bundesweiten Partnern wird so ein wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung der einzelnen Unternehmen geleistet und zugleich die Wirtschaftskraft der gesamten Region gestärkt.

Einordnung der Cluster-Initiative

  • Regionale Cluster-Initiative

Zuordnung Technologiefeld

  • Umwelttechnik

Zuordnung Produktfelder

  • Umwelttechnik
  • Energie
  • Leichtbau
  • Produktionstechnik inklusive Maschinenbau

Landkreise

  • Heidelberg, Stadtkreis
  • Mannheim, Stadtkreis
  • Neckar-Odenwald-Kreis
  • Rhein-Neckar-Kreis

Gebiet der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) sowie angrenzende Raumeinheiten.

Anzahl der Mitglieder

  • Anzahl der Mitglieder: 75
  • davon
    Kleine- und mittlere Unternehmen: 49 %
  • davon
    Großunternehmen: 19 %
  • davon
    Universitäten / Hochschulen: 16 %
  • davon
    Wirtschaftsfördereinrichtungen / Intermediäre: 16 %

Rechtsform der Cluster-Initiative

  • Eingetragener Verein (e.V., w.V.,..)

Gründungszeitpunkt

  • 2003

Anzahl der Mitarbeiter und Vollzeitäquivalente

  • Anzahl der Mitarbeiter: 3
  • Vollzeitäquivalente: 1,75

Anzahl der Arbeitsgruppen

  • 4

Clusterbezogene Auszeichnungen

  • keine

Finanzierung

  • Mitgliedsbeiträge: 21 %
  • Zahlungspflichtige Services: 15 %
  • Öffentliche Förderung: 64 %

Zielsetzung der Cluster-Initiative

  • Ziel 1: Erfolgreiche Ausrichtung von Produktionsstätten auf neue Herausforderungen (Materialeffizienz, Energieeffizienz, Leichtbau, Losgrößen)
  • Ziel 2: Sicherung Industriestandort
  • Ziel 3: Regionale Wirtschaftsförderung

Serviceleistungen und Aktivitäten

  • Service 1: Thematische Information und Beratung
  • Service 2: Unterstützung im Förderungs- und Antragsmanagement
  • Service 3: Möglichkeiten der Kooperation und Vernetzung
  • Service 4: Imagegewinn, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
  • Service 5: Hilfestellungen bei Fragen rund um Internationalisierung

Thematische Information und Beratung zu Ressourceneffizienz: Materialeffizienz, Umwelt- und Klimaschutzthemen, Energieeffizienz-Netzwerken, MFCA und CO2-Bilanzierung Unterstützung Ihrer Produkte im Förderungs- und Antragsmanagement: Sondierung passgenauer Fördermöglichkeiten für F&E, neue Produkte und Maßnahmenumsetzung, Unterstützung und Begleitung bei Antragsstellung und Projektumsetzung

  • Möglichkeiten der Kooperation und Vernetzung: Plattform zum Informations- und Erfahrungsaustausch
    Vermittlung von Know-how, Kooperationsprojekten und F&E-Verbundvorhaben, Vermittlung von Kontakten zu kommunaler Verwaltung, Hochschule und Landesregierung, Generierung von Aufträgen

  • Hilfestellungen bei Fragen rund um Internationalisierung: Vermittlung von Teilnahmemöglichkeiten an Delegationsreisen, Internationale Messebeteiligungen - Erfahrungsaustausch zur Auslandsmarkterschließung (bspw. Indien, Mexiko) Imagegewinn: Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, medienwirksame Außendarstellung (Website, Flyer, Veranstaltungen, Social Media, u. v. m.), Verwendung der UKOM-Marke, Messebeteiligung (mit Unterstützung durch das Land BW und BWI)

     

Erfolgsgeschichten

  • Erfolgsgeschichte 1: In Deutschland betragen die durchschnittlichen Materialkosten des verarbeitenden Gewerbes etwa 45% der Gesamtbetriebskosten und bergen Einsparpotenziale von bis zu 48 Mrd. Euro im Jahr. Dennoch bestehen Umsetzungshürden in Bezug auf erforderliche Investitionen und deren Amortisationszeiten, gefährdete Produktqualitäten oder auch Prozessabläufe. Mit der Veranstaltungsreihe EFFIMA@MRN bieten wir Ihnen nun einen Ansatzpunkt für die praxisbezogene Auseinandersetzung mit solchen Problemstellungen und ermöglichen erste Einblicke in die erfolgreiche Umsetzung von Materialeffizienzmaßnahmen.
  • Erfolgsgeschichte 2: Thema Energieeffizienz:
    Zur Reduktion des Energieverbrauchs bis zum Jahr 2050 fördert das Umweltministerium Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung regionale Kompetenzstellen für Energieeffizienz (KEFF). Das Ziel: Unternehmen bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen beraten und unterstützen. Die Leistungen: KEFF Rhein-Neckar vermittelt kostenlos und unabhängig Energieberatungsangebote und bietet kostenfreie Checks zu Energieeffizienzfragen an. Eine zentrale Idee ist zudem die Einbindung in Unternehmensnetzwerke, in denen Unternehmen voneinander profitieren können. Anhand Ihrer Vorstellungen und Bedürfnisse empfiehlt KEFF Ihnen individuell geeignete Netzwerke.
  • Erfolgsgeschichte 3: Dreimal pro Jahr organisiert UKOM die Ideenbrauerei. Ausgewählte Experten und Vertreter aus der Praxis präsentieren in der Atmosphäre einer echten Brauerei aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen in den Themenbereichen der Material- und Ressourceneffizienz. Ziel ist es, gemeinsam entwickelte Ideen aufzugreifen, zu diskutieren und in konkreten Projekten umzusetzen. Schwerpunkte liegen dabei auf der Produktion und der technischen Innovation, um Prozesse effizienter zu gestalten und neue Produkte und Märkte zu erschließen.
Ansprechpartner/-in
Umweltkompetenzzentrum Rhein-Neckar e. V.
Dr. Thomas Sterr
Wieblinger Weg 21
69123 Heidelberg
Telefon:
+49 6221 6506875
Fax:
+49 6221 6506-895
E-Mail:
sterr(at)ukom(dot)de
WWW:
www.ukom.de