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Kernregion: Südlicher Oberrhein

Umwelttechnik

Die Umwelttechnik findet sich als Querschnittstechnologie in vielen anderen Branchen als Teil des eigentlichen Kerngeschäftes wider. In Baden-Württemberg fokussieren dabei viele Unternehmen auf Energieeinsparungen, die Vermeidung von Emissionen durch nachgeschaltete Verfahren und produktionsintegrierte Umwelttechnik.

Innovations- und Effizienzcluster "innoEFF" der Klimapartner Oberrhein

Das innoEFF schafft durch die wechselseitige Vernetzung von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein fruchtbares Umfeld für Innovationen im Bereich der Effizienztechnologien.

Kern dieses Technologie-Netzwerks sind über 40 Hersteller, die ihre zielgenauen technischer Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz, unter anderem in das Regio WIN Leuchtturm Projekt "Vernetzte Industrie" einbringen. Mit Hilfe der dort zur Verfügung stehenden Fördermittel setzt das innoEFF mit Industrieunternehmen aus der Region Investitionsprojekte um, die z.B. vorhandene Rest- und Abwärme nutzbar machen, zur Digitalisierung des Energiemanagements beitragen oder die Energieeffizienz durch Automatisierung der Gebäude und Produktionsprozesse steigern. Zudem bieten die Innovationsforen die Möglichkeit, Lösungen für unternehmensspezifische Problemstellungen in Kleingruppen mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung zu erarbeiten.

Einordnung der Cluster-Initiative

  • Regionale Cluster-Initiative

Zuordnung Technologiefeld

  • Umwelttechnik

Zuordnung Produktfelder

  • Umwelttechnik
  • Energie
  • Informationstechnologie, IT-Anwendungen / Unternehmenssoftware
  • Mikrosystemtechnik inklusive Nanotechnologie

Landkreise

  • Freiburg im Breisgau, Stadtkreis
  • Breisgau-Hochschwarzwald
  • Emmendingen
  • Ortenaukreis

Vernetzung mit Organisationen

In Baden-Württemberg

• Umwelttechnik BW

• microTECH Südwest

• Baden-Württemberg connected

 

In Deutschland

• Fraunhofer Gesellschaft

• Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik

• Thüga AG

• IP500 Alliance

 

International

• SIM4NEXUS

• Idée Alsace - Développement Durable en Alsace

• Pôle Fibres-Energivie

• EUCOR

• TriRhenaTech

• Trinationale Metropolregion Oberrhein

• TRION-Climate e.V.

Anzahl der Mitglieder

  • Anzahl der Mitglieder: 50
  • davon
    Kleine- und mittlere Unternehmen: 40 %
  • davon
    Großunternehmen: 40 %
  • davon
    Universitäten / Hochschulen: 10 %
  • davon
    Start-Ups: 10 %

Rechtsform der Cluster-Initiative

  • Projekt des gemeinnützigen Vereins Strategische Partner - Klimaschutz am Oberrhein e.V. (kurz: Klimapartner Oberrhein)

Gründungszeitpunkt

  • 2016

Anzahl der Mitarbeiter und Vollzeitäquivalente

  • Anzahl der Mitarbeiter: 2
  • Vollzeitäquivalente: 1

Clusterbezogene Auszeichnungen

  • keine

Finanzierung

  • Mitgliedsbeiträge: 30 %
  • Zahlungspflichtige Services: 20 %
  • Öffentliche Förderung: 50 %

Zielsetzung der Cluster-Initiative

  • Ziel 1: Ziel des Clusters ist die Überführung von neuen Technologien und innovativen Ansätzen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen
  • Ziel 2: Das Bestreben aller Beteiligten ist es, funktionierende neue Standortkonzepte auf andere Industrie- und Gewerbegebiete zu übertragen und so die gewonnenen Erkenntnisse weiteren Unternehmen und Kommunen zur Verfügung zu stellen.

Serviceleistungen und Aktivitäten

  • Service 1: Wissenstransfer in themenspezifischen Innovationsforen
  • Service 2: Fachexkursionen und Messebesuche
  • Service 3: Marketing und PR-Maßnahmen
  • Service 4: Initiierung und Begleitung von Leitprojekten
  • Service 5: Design Thinking

Das innoEFF bündelt die vielfältigen Aktivitäten aus den Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen, indem es die Akteure in eine Clusterstruktur einbindet und einen Rahmen aus bedarfsgerechten Formaten zur Verfügung stellt. Das Clustermanagement tritt hierbei als Intermediär zwischen den Mitgliedern und Treiber für Innovationen auf. Das innoEFF verfolgt das Ziel, neue Technologien und innovative Ansätze in marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu überführen, die vor allem die Energieeffizienz von Industrie und Gewerbe steigern. Leitthemen sind nachhaltige Energiesysteme und Digitalisierung, hochwirksame Effizienzmodule und Querschnittstechnologien wie Mikrosystemtechnik und Sensorik.

Neben den projektbegleitenden Maßnahmen für das Leuchtturmprojekt Vernetzte Industrie verfolgt das innoEFF vor allem weiterführende Leitprojekte außerhalb der RegioWIN / EFRE Förderung. Basis hierfür ist ein clustereigenes Portfolio an Dienstleistungen, das sich an die Clustermitglieder richtet und der Initiierung, Begleitung und Durchführung größerer Verbund- und Förderprojekte dient. Die Leistungen des innoEFF reichen in diesem Zusammenhang von der anfänglichen Partnerrecherche und Kontaktanbahnung bis hin zum vollumfänglichen Projektleitung inkl. Konsortienbildung und Antragsstellung.

Erfolgsgeschichten

  • Erfolgsgeschichte 1: Herzstück des innoEFF sind die Innovationsforen, die eng an den clustereigenen Leitthemen ausgerichtet sind. Die Foren haben den Charakter moderierter Think-Tanks, in denen sich die o.g. Zielgruppen austauschen und Ergebnisse erarbeiten. Sie finden jeweils mehrmals im Jahr statt. Grundlage des Austausches in den Foren sind Impulse von den Akteuren aus Wissenschaft und Forschung, aus dem regionalen Mittelstand sowie die Datenlage aus der vernetzten industriellen Infrastruktur. Den Hintergrund und Bezugsrahmen der Clusteraktivitäten bildet das Leuchtturmprojekt "Vernetzte Industrie", das die Weiterentwicklung von ausgewählten Industriestandorten zu einem zukunftsfähigen Gesamtsystem verfolgt.
  • Erfolgsgeschichte 2: Initiierung des Digi Hub Südbaden.
  • Erfolgsgeschichte 3: Anstoß zur Gründung einer regionalen Gesellschaft zur Regional- und Projektentwicklung.
Ansprechpartner/-in
Innovations- und Effizienzcluster Klimapartner Oberrhein
Fabian Delong
Hanferstraße 6
79108 Freiburg
Telefon:
+49 761 151098-22
E-Mail:
fabian.delong(at)klimaschutz-oberrhein(dot)de
WWW:
www.innoeff.de