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Region: Hochrhein-Bodensee

Microsystems Technology including Nanotechnologies

With regard to research and development activities in the sector of microsystems technology and nanotechnologies, Baden-Wuerttemberg occupies a leading position in the German market. As key technologies, the microsystems and nanotechnologies are playing a central role for automotive parts suppliers and sectors like the innovative production technology, information and communication technology as well as the medical technology.

Nano-Zentrum Euregio Bodensee e. V.

Aufgabe des NEB ist der verstärkte und beschleunigte Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft der Euregio Bodensee.

Das Zentrum berät in erster Linie mittelständische Unternehmen bei der praktischen Anwendung der Mikro- und Nanotechnologie. Das Nanostrukturlabor an der Universität Konstanz unterstützt das NEB bei der Bearbeitung praktischer Fragestellungen mit seiner hervorragenden technischen Ausstattung. Die intensive Zusammenarbeit mit unseren Partnern ermöglicht unseren Mitgliedern die Nutzung eines umfassenden und stetig wachsenden Wissens- und Technologietransfernetzwerkes.

Das NEB organisiert Informationsveranstaltungen und bietet Programme zur Weiterbildung für Unternehmen (KMU), Schulen und die Öffentlichkeit.

Unternehmen werden bei den Entwicklungen in der Nanotechnologie begleitet und zu geeigneten Förderprogrammen beraten.

Einordnung der Cluster-Initiative

  • Regionale Cluster-Initiative

Technology fields

  • Microsystems Technology including Nanotechnologies

Zuordnung Produktfelder

  • Mikrosystemtechnik inklusive Nanotechnologie
  • Medizintechnik
  • Neue Werkstoffe / Oberflächen

Landkreise

  • Konstanz
  • Lörrach
  • Waldshut
  • Schwarzwald-Baar-Kreis
  • Tuttlingen
  • Bodenseekreis

Anzahl der Mitglieder

  • Anzahl der Mitglieder: 24
  • davon
    Kleine- und mittlere Unternehmen: 50 %
  • davon
    Großunternehmen: 4 %
  • davon
    Universitäten / Hochschulen: 8 %
  • davon
    Wirtschaftsfördereinrichtungen / Intermediäre: 13 %
  • davon
    Handwerkskammer Konstanz, VDI Bodensee-Bezirksverein e.V., Stadtverwaltung Singen (Friedrich-Wöhler-Gymnasium), TechnologyMountains e.V., STZ Infothek, STZ Nanostrukturen und Festkörperanalytik: 25 %

Rechtsform der Cluster-Initiative

  • Eingetragener Verein (e.V., w.V.,..)

Gründungszeitpunkt

  • 2007

Anzahl der Mitarbeiter und Vollzeitäquivalente

  • Anzahl der Mitarbeiter: 1
  • Vollzeitäquivalente: 0,5

Anzahl der Arbeitsgruppen

  • 1

Clusterbezogene Auszeichnungen

  • keine

Finanzierung

  • Mitgliedsbeiträge: 6 %
  • Sponsoring: 47 %
  • Zuschuss Landkreis Konstanz: 47 %

Zielsetzung der Cluster-Initiative

  • Ziel 1: Technologietransfer in der Nanotechnologie
  • Ziel 2: Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Bereich der Nanotechnologie
  • Ziel 3: Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen im Bereich Nanotechnologie

Serviceleistungen und Aktivitäten

  • Service 1: Recherchen im Bereich Technologie, Patente, Wirtschaft - Schwerpunkt Nanotechnologie
  • Service 2: Veranstaltungen zum Thema Nanotechnologie
  • Service 3: Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen im Bereich Nanotechnologie
  • Service 4: Erstellung eines Podcast naniverse

Erfolgsgeschichten

  • Erfolgsgeschichte 1: Konstanzer Orthobion GmbH für neue Wirbelsäulen-Implantate ausgezeichnet:
    Das Konstanzer Medizintechnik-Unternehmen Orthobion ist für die Entwicklung eines neuartigen Biomaterials für Wirbelsäulen-Implantate mit dem Sonderpreis beim Innovationspreis Baden-Württemberg, dem Dr.-Rudolf-Eberle-Preis, ausgezeichnet worden. Zur Marktreife des neu entwickelten "Titan-Kunststoffes" verhalfen dabei das bodenseeweite Biotechnologie-Netzwerk BioLAGO sowie Prof. Günter Schatz, Forscher des Nano-Zentrums Euregio Bodensee. Das neue Material beschleunigt die Bildung einer stabilen Knochenbrücke zwischen Wirbelkörper und Implantat und damit auch den Heilungsverlauf. Daraus ergibt sich ein hohes Einsparpotential im Gesundheitswesen. Inzwischen ist auf diesem Gebiet das Unternehmen stimOS GmbH gegründet worden.
  • Erfolgsgeschichte 2: Projektinitiierung: Sensorschicht mit Nanopartikeln
    Hier sind insgesamt neun Unternehmen (8 KMU) in einem ZIM-Netzwerkprojekt zusammengefasst.
    Das Projekt ist stark anwendungsorientiert
    Anwendungen:
    • Sicherheitstechnik
    • einfache, zuverlässige und unauffällige Systeme
    • Integritätsverletzungen oder unerlaubtes Betreten bestimmter Bereiche
    • Sensorlack leitfähige Beschichtung /elektrisches Potential.
    • Signalauswertung erfolgt über Messungen von Kapazität und Widerstand. Besonders menschliche Berührungen können so zuverlässig festgestellt werden.
    • Durch den Zusatz von leitenden Teilchen, Titan-Indium-Oxyd bzw. Titan-Zink-Oxyd, Glimmer-Partikel oder elektrisch leitfähiger Polymere, in einen Lack auf Epoxyd oder Polyurethan-Basis wird eine Oberfläche mit einem Flächenwiderstand im Bereich von 104 bis 105 Ohm erreicht.

    Innovationspotential:
    Fußmatten, Bodenfließen, Türgriffe, Fensterglas, LKW-Planen
    Arbeitssicherheit: Maschinen, die beim Betreten bestimmter Bereiche bzw. beim Berühren bestimmter Flächen automatisch abgeschaltet werden.
    Durchsichtige Flächenheizungen im niedrigen Spannungsbereich:
    Beheizbare Flugzeugflügel, Autoscheiben, Gebäudefenster oder sonst Alltagsgegenstände.

    Vermittlungen von Projekten (Anfragen aus der Wirtschaft) an Hochschule, Universität und an das Steinbeis-Transferzentrum.
  • Erfolgsgeschichte 3: naniverse:
    Die kleinen Teile sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken: In der Medizintechnik und der Automobilindustrie, in der Pharmazie und der Biologie, überall gibt es intelligente Anwendungen mit Nanopartikeln.
    Der Podcast naniverse vermittelt auf einfache Weise die Grundlagen der Nanotechnologie. Makron und Nano erzählen anschaulich, wie die große und die kleine Welt dieser Technologie funktioniert. Die Podcasts sind kostenlos und eignen sich zum Download auf Tablet-Computer, Smartphone oder MP3-Player. In der Schule, im Auto, bei der Arbeit, beim Joggen, im Bus - die kleinen Geschichten kann man überall mitnehmen.
Contact person
Nano-Zentrum Euregio Bodensee e.V.
Wolfgang Müller
Universitätsstr. 10
78464 Konstanz
Phone:
+49 7531 88-3541
Email:
mueller(at)neb-konstanz(dot)de
WWW:
www.neb-konstanz.de