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Mobilitätswende gestalten – Metropolregion und TechnologieRegion richten 2. Regionalkonferenz Mobilitätswende mit internationaler Beteiligung aus

„Mobilitätswende im Reallabor“ / Bereits über 100 Anmeldungen

Was bedeutet Mobilitätswende konkret? Wie können Kommunen und Unternehmen profitieren?

Diesen Fragen gehen die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) und die Technologie-Region Karlsruhe (TRK) bei der 2. Regionalkonferenz Mobilitätswende unter dem Titel „Herausforderungen und Chancen der Mobilitätswende für Kommunen und Unternehmen“ in Bruchsal nach.

Internationale Expertise

Am Donnerstag, den 14. Juni werden unter anderem Mohammed Mezghani, der Generalsekretärdes internationalen Verbandes für öffentliches Verkehrswesen UITP, Andreas Sujata,der mit dem StreetScooter für die Deutsche Post für große Aufmerksamkeit sorgte, Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner, Leiterin des Stadtplanungsamtes Karlsruhe sowie Wim van de rWijk, niederländischer Spezialist für die Transformation des Verkehrs vom Auto zum Fahrrad, mit ihren Impulsen den Rahmen der Themen aufspannen, die auf dem Weg zur Mobilitätswende zu lösen sind.

Herausforderungen und Chancen

"Die Mobilitätswende ist in vollem Gange", so Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, "es stellt sich aktuell die Frage danach, wer meistert die Neujustierungen zwischen Strom, Benzin und Brennstoffzelle, zwischen ÖPNV und Individualverkehram besten. Womöglich sind es die Regionen, denen es gelingt, die einzelnen Verkehrsträger zum idealen Nutzen der Bevölkerung zu verzahnen." Hierbei kommt den Entscheidungsträgernin den Kommunen eine wichtige Rolle zu, die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen. Es zeichnet sich ab, dass nur Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltunggemeinsam mit der Politik tragfähige Lösungen finden können. "Längst geht die Diskussion nicht mehr darum, ein Auto zu besitzen, sondern darum, zuverlässige Mobilität einzukaufen, um von einem Ort zum anderen zu kommen", erläutert Bernd Kappenstein, Fachbereichsleiter Energie und Mobilität der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, die zentrale Herausforderung.

Mobilitätswende im Reallabor

Über 100 Vertreter aus Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft haben sich in den ersten beiden Tagen bereits angemeldet, um sowohl den Puls der Mobilitätswende zu spüren, aktuelleThemen und Lösungen kennenzulernen, aber auch eigene konkrete Beiträge bei den Fachforen am Nachmittag zu leisten. "Bei dem Programm ist es gelungen, regionale Kompetenzaus der Metropolregion wie auch aus der TechnologieRegion zu bündeln und diese mitinternationalen Beiträgen zu verknüpfen", so Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, "Ich freue mich auf eine Konferenz, die ein deutliches Signalsetzt, dass die Mobilitätswende eine große Chance für unsere Regionen ist. Aber ich erhoffe mir auch, dass unsere internationalen Gäste mitnehmen: hier ist einer der Hotspots in Europa, wo die Mobilitätswende im Reallabor bereits praktiziert wird und wo man vom Knowhow, erprobten Produkten und Dienstleistungen profitieren kann, so Ehlgötz abschließend."

Die interessierte Öffentlichkeit hat ebenfalls die Möglichkeit durch eine Ausstellung auf dem Bruchsaler Marktplatz in unmittelbarer Nähe zur Konferenz die Mobilitätswende live zu erleben und auszuprobieren.

Hintergrund

Die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) und die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) kooperierenseit vielen Jahren eng und stellen sich gemeinsam den Herausforderungen und Chancen von Regionen vordem Hintergrund des technologischen und gesellschaftlichen Wandels. Mit der Regionalkonferenz Mobilitätswende wurde ein Veranstaltungsformat etabliert, dasjährlich wechselnd in der MRN und der TRK stattfindet.

Das gesamte Programm der Regionalkonferenz finden Sie hier: www.trk.de/mobilitaet

Quelle: TechnologieRegion Karlsruhe GmbH